E-Paper-Auflage wächst um 18 Prozent

Im 3. Quartal 2022 wurden pro Erscheinungstag über 2,5 Millionen digitale Zeitungen verkauft. Damit wächst die E-Paper-Auflage der Zeitungen um 17,8 Prozent.

Mehr und mehr Menschen lesen ihre Zeitung digital. Dabei überwiegen für viele Leser*innen die vielen Vorteile der E-Paper-Ausgaben, wie Mobilität und andere praktische Argumente. Eine ZMG/BDZV-Studie hat kürzlich sogar ergeben, dass Anzeigen im E-Paper genauso glaubwürdig und seriös angesehen werden, wie in Print-Ausgaben. Dieser Trend spiegelt sich auch in den Zahlen wider, denn im 3. Jahresquartal 2022 ist die E-Paper-Auflage um gut 18% gewachsen. Das zeigt die Auflagenstatistik der ZMG auf Basis der aktuellen IVW-Erhebung für das dritte Quartal 2022.

Die E-Paper-Auflage steigt kontinuierlich. Von den 2.526.694 pro Erscheinungstag verkauften E-Paper-Exemplaren werden mehr als 1,49 Millionen im regelmäßigen Abonnement bezogen. Damit wächst die abonnierte Auflage um mehr als 20 Prozent gegenüber dem Vorjahresquartal. Deutlich mehr als die Hälfte der verkauften E-Paper erreichen ihre Leserinnen und Leser also im regelmäßigen Abo.

Verkäufe nach Gattungen

Den weitaus größten Anteil an der E-Paper-Auflage verbuchen die Tageszeitungen mit täglich 1,85 Millionen Verkäufen. Davon entfallen 1,37 Millionen Exemplare auf die lokalen und regionalen Abonnementzeitungen. 304.248 digitale Zeitungsexemplare verkaufen die überregionalen Zeitungen täglich und 177.803 die Kaufzeitungen. Von den wöchentlich erscheinenden Titeln verkaufen die Sonntagszeitungen pro Erscheinungstag 279.092 Exemplare, auf die Wochenzeitungen entfallen 393.334 Verkäufe.

Das zeigt die Auflagenstatistik der ZMG auf Basis der aktuellen IVW-Erhebung für das dritte Quartal 2022.

Charts: E-Paper-Auflagen der Zeitungen im 3. Quartal 2022